Putz aus Lehm und Kalk – gut zu wissen.
Mineralisch. Ohne Kunststoffbindemittel. Mit Charakter. Das gilt bei uns von FESCHE WAND für Lehm- und Kalkputze gleichermaßen. Ein hochwertiger Putz innen basiert auf mineralischen Rohstoffen – Lehm oder Kalk – und wird ohne synthetische Bindemittel auf Kunststoffbasis hergestellt. Er reguliert Feuchtigkeit und dient als passender und gut funktionierender Untergrund für nachfolgende Dekorputze oder Wandfarben auf Lehm- und Kalkbasis.
Lehmgrundputz und Kalkgrundputz sind rein mineralisch – ohne Zementanteile, ohne Acrylat, ohne Polyvinylacetat. Die genaue Zusammensetzung ist in den Sicherheits- und Technischen Datenblättern dokumentiert.
Die dekorative und funktionelle Klima-Wand mit Putz
Nachdem der natürliche Putz aus Lehm oder Kalk als Grundputz aufgebracht ist, musst du dich für einen Dekorputz innen entscheiden. Oder du hast schon einen Gipsputz oder Trockenbauplatten als Grundlage, dann kannst du trotzdem noch mit einem Kalk- oder Lehm-Oberputz deine Wände getalten. Dieser Dekorputz wird circa 2 mm dick auf den Unterputz aufgespachtelt. Mit den Kalk- und Lehmputzen lassen sich sehr viele Oberflächenstrukturen und Effekte verwirklichen. Da kannst ganz glatte Wände streichelzart haben oder soll es doch lieber etwas markanter und rau sein oder ganz frech im Shabby Look? Matt oder Glanz, kräftig farbig oder leicht getönt? Die Fesche Wand Putze lassen sich so vielfältig verarbeiten, das musst du einfach ausprobieren. Außerdem sind die Dekorputze weniger empfindlich gegen Stöße als nur ein einfacher Wandfarben-Anstrich. Schau dich jetzt um bei der großen Auswahl um. Alle mineralischen Dekorputze bekommst du in vielen attraktiven Farbtönen oder schlicht und elegant in Weiß. Jedes Material, egal ob Lehmedelputz, Kalkedelputz, Lehmglätte, Kalkglätte, Lehmeffektputz oder Kalkeffektputz hat sein individuelles Erscheinungsbild.
Mit Lehm- oder Kalkputz lässt sich auch in Ecken und Details sauber arbeiten. Beide Materialien sind in Naturweiß oder in einem der 60 Farbtöne erhältlich – ob im Wohnzimmer, Kinderzimmer oder im Café.
Lehm ist einer der ältesten Baustoffe – und einer der tollsten, wie wir finden. Ob Naturweiß oder in einem der 60 Farbtöne, ob im Wohnzimmer oder im Café́, schöne Lehmwände können sich überall sehen lassen.
Und der Kalkputz steht dem in keiner Weise nach. Auch hier gibt es die große Farbauswahl und Kalk steht für hygienisch saubere Wände mit dem besonderen Charme changierender Oberflächen.
Naturputz innen aus Kalk oder Lehm?
Beide Putze sind hochwertige ökologische Putze für innen. Allerdings unterscheidet die Art, wie sie ihre Festigkeit und Funktion erhalten grundsätzlich. Wenn du noch nicht genau weißt, welchen Putz du gerne verwenden möchtest, klären wir das jetzt:
Das Besondere beim Lehmputz
Das Tolle daran ist, dass dieser Innenputz durch seine feinste Porigkeit Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen kann und wieder abgibt. In einem Lehmhaus empfinden viele Menschen ein angenehmes Raumklima. Auch für Wand- oder Deckenheizungen wird gerne Lehm verwendet.
Beim Lehmputz sind die Tonminerale ausschlaggebend. Die Festigkeit des Lehmputzes entsteht durch die Klebekraft der Tonminerale beim Trocknen – das Wasser verdunstet, und die Tonminerale halten Sand und Ton zusammen. Lehmputz lässt sich lange nachbearbeiten und ist auch für Ungeübte gut zu verarbeiten.
Lehmputz gibt es in vielen Variationen, vom einfachen Grundputz bis zum Oberputz in 60 Farbtönen. Er enthält kein Acrylat, kein Polyvinylacetat, keine Konservierer auf Isothiazolinon-Basis und kein Titandioxid.
Das Besondere beim Kalkputz
Beim Putz aus Kalk unterscheiden wir zwischen zwei Arten, dem hydraulischem Kalk und dem Weißkalk. Der hydraulische Kalk wird für die dicken Kalk-Grundputze bevorzugt verwendet. Der Grundputz wird durch den hydraulischen Kalk etwas fester als der Weißkalkputz. Der Putz aus Kalk hat bei FESCHE WAND keine Zementanteile. Das ist leider bei anderen Herstellern nicht immer erkennbar, weil der Begriff Kalkputz nicht geschützt ist. Wir bei FESCHE WAND verwenden nur natürlich hydraulischen Kalk (NHL) und Weißkalk.
Für die Dekorputze und die Kalkfarben verwenden wir nur besten Weißkalk. Zum einen benötigen wir kein Weißpigment, wie Titandioxid, weil der Weißkalk beides ist, nämlich Bindemittel und weißes Pigment zugleich. Der Weißkalk wird auch Luftkalk genannt, weil der die umgebende Luft benötigt, um fest zu werden. Während des Trockenvorganges bindet der Kalkedelputz CO2 mit ein und wird dadurch fest. Deshalb sollen Kalkputze oder Kalkfarben eher langsam trocknen und nur dünn aufgetragen werden. Dann kann die Luft an den Putz während des Trocknens das CO2 abgeben und der Putz „carbonatisiert“ oder einfach ausgedrückt, er versteinert und wird dadurch fest.
Kalk hat einen hohen pH-Wert (ca. 12–13 im frischen Zustand), was die Oberflächenbedingungen für viele Mikroorganismen ungünstig macht. Eine Garantie gegen Schimmelbildung ist das nicht – entscheidend sind auch der Untergrund, Dämmung und Lüftung.
Die passende Grundierung
Und was trägst Du drunter? Eine entscheidende Frage bei Wänden! Damit Dein fesches Projekt optimal gelingt und der Putz gut hält, ist die Untergrundvorbereitung das A und O. Wir haben dir einen Ratgeber aufbereitet, für welches Produkt deine vorhandene Wandoberfläche wie sein muss.
Gute Vorbereitung ist eben alles!
Das brauchst du zum Spachteln:
- Lehmedelputz in deinem Lieblingsfarbton
- Eimer
- Bohrmaschine oder Akkuschrauber oder Rührmaschine mit Rührquirl
- Kelle und Glättekelle
- Schwammbrett oder Schwamm für gefilzte Oberflächen
- Abklebeband und Abdeckvlies
- Wasser
Streiche zuerst den Mineralputzgrund und lasse ihn gut durchtrocknen. Jetzt hast du eine gleichmäßige und stabile Basis für deinen Lehmedelputz. Bei vorhandenem Lehmgrundputz benötigst du den Mineralputzgrund nicht.
So spachtelst du den Innenputz
- Schütte den trockenen Putz auf das Wasser (nicht umgekehrt). Mit dem Bohrmaschinenquirl gut durchrühren bis eine glatte, homogene Masse entsteht. Nach einer Reifezeit von 20 Minuten kannst du bei Bedarf den Putz noch etwas verdünnen. Der Putz sollte pastös und leicht spachtelbar sein, aber nicht auf der Kelle zerfließen.
- Ziehe den Putz mit der Kelle dünnlagig aber gleichmäßig auf. Arbeite aus verschiedenen Richtungen. Feine Riefen, die durchs Aufziehen entstehen, lässt du einfach so. Am besten ist es, wenn du eine fein raue Oberfläche erzielst.
- Lasse die erste Putzlage komplett trocknen.
- Dann ziehst du den Putz in gleicher Weise auf wie beim ersten Mal.
- Nachdem die zweite Putzlage etwas angetrocknet ist, kannst du nun die Oberfläche mit einer sauberen Glättekelle glatt machen. Arbeite dabei aus verschiedenen Richtungen. Je öfter du mit der Kelle über die trocknende Fläche gehst, umso glatter wird deine Wand.
- Oder du kannst die leicht angetrocknete Putzfläche mit dem feuchten Schwamm abreiben. Verwende dabei nicht zu viel Wasser, sondern nur so, dass eine gleichmäßig raue Oberfläche entsteht. Wenn die Oberfläche fast trocken ist, gehe nochmals mit einem feuchten Schwamm gleichmäßig über die Fläche und reibe lose Körnung ab.