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Artikel: Warme Wandfarben | Ideen & Tipps für dein gemütliches Zuhause

Ratgeber

Warme Wandfarben | Ideen & Tipps für dein gemütliches Zuhause

Warme Wandfarben in Wohnräumen schaffen dir ein entspanntes und gemütliches Zuhause – heißt es zumindest. In diesem Beitrag erfährst du, was warme Farbtöne von Kühlen unterscheidet, welche Empfindungen wir mit Farben verbinden können und wie du diese Eigenschaften am besten für deine Räume und Wände wie etwa im Wohnzimmer einsetzt.

Was sind warme Farben und wo unterscheiden Sie sich zu anderen Farben?

Alle Farben haben eine Bedeutung und auch immer etwas mit Empfindungen zu tun. In unserem Kulturkreis bewerten wir die Bedeutung einzelner Farbtöne übereinstimmend. Ein kräftiges Rot oder intensives Gelb werten wir als Signal- oder Aktivierungsfarbe und niemand würde diese Eigenschaften den Farben Beige oder Grau zuordnen. Genauso teilen wir Farben in „warm“ oder „kalt“ ein. Diese Einteilung hat viel mit unseren urtypischen Erfahrungen der Natur und unserer über Generationen erlebter Wahrnehmung zu tun. Farbtöne, die wir aus Sonnenlicht oder Feuer bspw. kennen, also von Gelb bis Rot, sind für uns ganz klar warm. Wohingegen Blautöne - die uns in Form von Wasser, Schnee oder Eis begegnen - für uns ganz klar kalt sind. So können also Farben Empfindungen transportieren.  Der Schweizer Psychologe Max Lüscher nennt Farben daher auch „visualisierte Gefühle“. Mit dem von ihm entwickelten Lüscher-Test lässt sich aufgrund von Farbkombinationen die emotionale Lage eines Menschen ermitteln. Wir müssen natürlich nicht zuerst zum Psychologen, wenn wir unsere Wohnung farbig gestalten wollen, aber ein wenig Wissen über die Wirkung von Farben hilft bei der Farbauswahl von Wandfarben durchaus.

Je mehr Gelbanteile dabei sind umso wärmer wirkt die Farbe Grün

Welche emotionale Wirkung haben warme Wandfarben auf uns?

Warme Wandfarben vermitteln uns grundsätzlich ein Gefühl von Entspannung. Sie wirken gemütlich, sind freundlich, behaglich, angenehm und können unsere Sinne beruhigen. Das sind genau die positiven Empfindungen, welche die meisten von uns in ihrem Zuhause begrüßen und ein warmer Farbton kann dabei unterstützen. Zu den warmen Grundfarben zählen Gelb- und Rottöne sowie braun- und sandfarbene Tönungen. Hinzu kommen Erdfarben. Blau, Grau und teilweise Grüntöne sind eher als kühle Farben zu bewerten, sowie Farben, die einen hohen Weiß- oder Schwarzanteil haben.

Primärfarben sind die Grundfarben in der Farbenlehre. Aus ihnen lassen sich alle anderen Farben mischen.

Das ist natürlich nur die ganz grobe Einteilung. Ein helles Zitronengelb kann eher einen kühlen Eindruck vermitteln und ein Blauton mit einem hohen Violett-/Rotanteil kann dagegen warm wirken. Wir unterscheiden also nicht nur plakativ zwischen Warm und Kalt, sondern beziehen auch andere Merkmale mit ein wie etwa Hell und Dunkel oder Pastell und Intensiv. Das Geheimnis und die Faszination besteht also aus den tausenden Farbmischungen, die wir vornehmen können. Deswegen ist es immer wieder spannend mit unterschiedlichen Farbtönen zu arbeiten und diese zu kombinieren.

Tipps zur Unterscheidung zwischen kühlen und warmen Wandfarben

Um den Überblick zu behalten, helfen dir ein paar Regeln, um die Farbtöne eher als warme oder als kühle Farben zu definieren:

  • Je mehr Gelb- oder Rot-Anteile in einer Farbe enthalten sind, umso eher wirkt die Farbe warm
  • Umgekehrt gilt: je mehr Blau oder auch Weiß sowie Schwarz dabei sind, umso eher wirken Farbtöne kühl
  • Braun- und die Sandtöne wirken fast immer warm
  • Insbesondere beige Farben sind einerseits neutral und wenig aufgeregt und haben eine warme Anmutung. Solche Farbtöne kannst du tendenziell länger auf Wänden sehen und einfacher kombinieren als bspw. Orange, welches zwar auch warm erscheint, aber sich viel mehr in den Vordergrund drängt

Neutrale Farbtöne in beige oder auch grau können mit fast allen anderen Farbtönen kombiniert werden.

Warme Wandgestaltung | Unsere feschen Farbtipps

An dieser Stelle möchten wir dir einige Farbkombinationen aus der Fesche Wand Farbenkollektionen, die einen behaglich warmen Eindruck vermitteln. Die Farbtöne sind nicht nur so ausgewählt, dass sie problemlos zueinander kombiniert werden können, sondern auch von der Natur inspiriert sind. Wir bleiben sozusagen jeweils innerhalb einer Farbfamilie.

Beruhigendes Rot-Violett

Der rot- bis violette Bereich lässt sich wunderbar kombinieren mit einem besonders warm anmutenden Gelbton. Diese Farben strahlen an den Wänden die Ruhe eines nahenden Sommerabends aus.

Sanftes Erdig-Rot

Die sanften, leicht erdigen Rottöne sind untereinander extrem harmonisch und als Komplementärfarben ein toller Hintergrund zu allen Grünpflanzen. Geerdet wie bei einem Spaziergang im Wald.

Zurückhaltendes Beige-Braun

Zurückhaltend muss nicht gleich langweilig sein, das zeigen Beige und Braun sehr gut. Außerdem geben die Farbtöne Raum für andere Elemente in der Wohnung. Sie erinnern an eine ruhige Landschaft wie bspw. an einen Strand.

Freundliches Gold-Gelb

Kräftiger, markanter und umso wärmer wirkend, sind gelbe und orange Tönungen innerhalb deiner Räumlichkeiten. Sie erscheinen uns besonders freundlich, wie die Morgensonne, die uns durchs Zimmerfenster weckt.

Kalk und Lehm unterstützen die warme Anmutung deiner Wände

Über unsere gewählten Beispiele hinaus, sind besonders Naturfarben geeignet für warme Wandfarben. Die natürliche Oberfläche fühlt sich harmonischer an als eine herkömmliche Dispersionswandfarbe. Der Plastikanteil in solchen Farben und das monotone Erscheinungsbild auf der Wand wird meist eher als kühl und distanziert empfunden. Hingegen sind Struktur, Material und die Anmutung bei Kalk- und Lehmfarben nicht nur optisch wärmer, sondern fühlen sich durch die feinen Poren, die solche natürlichen Oberflächen bieten, auch so an. Das ist einfach ein anderes Gefühl und eine andere Optik als eine der üblichen Vinyltapeten oder Dispersions-Wandfarben mit ordentlich Plastikanteilen.

Kalk- und Lehmfarben wie auch die Putze haben, wie alle mineralischen Farben, die Eigenschaft farblich zu changieren. Das kann von leichten Wölkchen bis hin zu einem kräftigen lime-wash Effekt gehen. Das erscheint uns lebendiger und vertrauter, denn unser Auge ist von Natur aus an bewegte Farben gewöhnt. Wenn wir zum Beispiel von Ferne auf einen Wald schauen, dann erscheint dieser nicht monoton Grün, sondern changiert in vielen Grün-Nuancen. Deshalb wird es oft als angenehmer empfunden, auf eine leicht bewegte Wandstruktur zu schauen anstatt auf eine monotone Wand. Auch hier unterstützen die Naturmaterialien unser Wohlbefinden.

Ein sattes Gelb wirkt warm. Kinder lieben meist die kräftigen Farbtöne.

feschewand.de | Dein Experte für Bio-Kalk- und Lehmfarben für warme Wände in deinem gemütlichen Zuhause

Wie du gemerkt hast, kommt es bei warmen Wandfarben nicht nur auf den Farbton an. Es ist immer auch eine Frage mit welchem Material du deine Wände beschichtest. Wir sind überzeugt, dass gerade die Kalk- und Lehmprodukte für ein behagliches Wohnen die optimalen Baustoffe sind.

Hast du noch Fragen rund um das Thema „warme Wandfarben“? Benötigst du eine beratende Unterstützung bei der richtigen Wahl der Farbe für dein Eigenheim? Dann nimm gerne telefonisch unter +49 (0)75 74 935 242 Kontakt mit uns auf. Gerne kannst du uns auch eine E-Mail an info@feschewand.de senden oder unser Kontaktformular nutzen. Wir werden deine Anfrage schnellstmöglich beantworten!

Weitere Interessante Artikel aus der FESCHE WAND Welt findest du in unserem Magazin. Hast du darüber hinaus noch weitere warme Wandideen oder brandheiße Anmerkungen? Lass es uns gerne über die Kommentarfunktion wissen - wir freuen uns auf deine Kommentare.